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Holger Kurt Jäger 

 

"Transferleistung" vom 26.3. bis 30.5.2011

Der unverwechselbare Kosmos, den wir in den Werken des Künstlers Holger Kurt Jäger wahrnehmen, entsteht durch Zerlegung und anschließende Neuordnung verschiedenster Themen, deren zeitgenössische Interpretation er sucht. Einzelaspekte werden in einer plakativen, teilweise brutalen und zynischen Bildsprache auf ihre aktuelle Wertigkeit und Verwertbarkeit hin geprüft. Dabei geht er bis an die Grenze des Erträglichen, hinter der das Epizentrum, der Kern seiner Werke liegt.

Der Künstler wurde geprägt durch die 80er und 90er Jahre mit ihren vielen Extremen in Politik, Musik, Werbung und der Kapitalistischen Neuordnung unserer Gesellschaft. Für ihn bedeuten Extreme jedoch immer einen Scheitelpunkt, eine Chance für einen Neuentwurf. Politische und gesellschaftstheoretische Fragen haben höchstens eine Randbedeutung in seiner Arbeit, die unterhalten will und eine naive Betrachtung vollends respektiert, sie sogar herausfordert.

Seine Bilder liefern keinen Anknüpfungspunkt an eine intellektuelle Doktrin. Sie sind vielmehr der gelungene Versuch, bekanntes oder aus dem Blickfeld geratenes zu dekonstruieren um dann aus den Fragmenten eine neue Realität zu formen. Dieser Prozess der Defragmentierung schafft Raum für eine neue, frische Sicht auf die Dinge, ebenso wie für ein Weiterdenken. Der Künstler führt den Betrachter dazu bis zur ersten Tür und überlässt es dann ihm, das Werk zu Ende zu denken.

 

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